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Rosemarie Zens

Journeying 66

Die Fotoarbeiten von Rosemarie Zens, Grenzgängerin zwischen Fotografie
und Literatur, sind Zeugnisse der zur Legende gewordenen Route 66 und
des damit verbundenen kollektiven Lebensgefühls der 60er Jahre.
Vor über 40 Jahren ist sie selbst dem Ruf der Freiheit on the road gefolgt
und erlebt in der Wiederholung dieser Reise im Jahr 2010 die Wandlung
dieser Straße zu einer Art Museum.

Aus einer Mixtur von privaten Erinnerungen und dem Spiel mit gesellschaftlichen
Ideologien und medialen Mythen entwickelt die Fotografin eine eigene Bildsprache.
Dabei interessiert sie vor allem, wie die Mythen der Straße in ein Verhältnis
gebracht werden können – vom Bild zum Abbild zum Bild. Das Ergebnis sind
absurd-reale und kontemplative Fotografien von eindringlicher Präsenz.

Von Anfang bewegt die Fotografin die Frage: ist es möglich, einen Mythos
zu unterlaufen, ohne ihn ironisch zu brechen, ihn durch eigene Einlassungen
zu modifizieren? Dieser Mythos – längst Bestandteil unseres kollektiven
Gedächtnisses – bewahrt im Unterbewusstsein die Bilder des sozialkritischen
Romans „Früchte des Zorns“ von John Steinbeck (1939), verwoben zum
all-American going on the road – there is always something to find that is
better, there is something new down the road, around the bend.

Texte von Rosemarie Zens und Wolfgang Zurborn

30 x 23 cm dfpaufklebernominiert200
Festeinband
96 Seiten
43 Farbabb.
Deutsch/Englisch
Kehrer Verlag, Heidelberg, 2012
ISBN 978-3-86828-275-7
35 Euro

Journeying 66 können Sie beim Buchhändler Ihrer Wahl erwerben
oder z.B. bei  amazon.de

Rezensionen:
Freddy Langer in der FAZ vom 14. März 2013

 

Video:

 

Entstanden in Zusammenarbeit mit Adrian Kelterborn, Magnum in Motion, New York
Neue Schule für Fotografie, Berlin
Oktober 2010