→ Rosemarie Zens: Wellenberge des Erinnerns

Andrea Gnam (externer Link)
in: PHOTONEWS, Zeitung für Fotografie, Nr. 4/2015

Die Flucht der Mutter vor dem Einmarsch der Russen aus Pommern, unterwegs mit dem sechs Monate alten Baby, das sie selbst einmal war, ist Gegenstand von Rosemarie Zens‘ behutsamer, ebenso bewegender wie ästhetisch und intellektuell hochreflektierter Erinnerungsarbeit…

 

→ The Sea Remembers – Visuelle Reisen zu erinnerten Landschaften

Klaus Honnef
Einführung zur Ausstellungseröffnung am 24.April 2018
in der Kommunalen Galerie Berlin in Kooperation mit dem PhotoWerkBerlin

In technischer Hinsicht ist die Fotografie eine Variante des visuellen Wiedergabeprozesses, der mit der camera obscura in Erscheinung getreten ist. Jedenfalls bevor sich das digitale Verfahren im fotografischen Aufzeichnungsprozess durchgesetzt hat…

 

Bild und Gedächtnis

Wolfgang Zurborn
in: Rosemarie Zens, Journeying 66, Heidelberg 2012

Mit Journeying 66 begibt sich Rosemarie Zens auf eine besondere Reise: es ist keine Nostalgie, die sie antreibt, der Faszination der Route 66 nach über 40 Jahren nochmals zu folgen. Sie lässt sich vielmehr auf ein Experiment ein, wenn sie sich auf die Suche nach Spuren der Erinnerung an ihre erste Reise im Jahr 1966 begibt…

 

Bilder einer unsichtbaren Stadt

Martin Mosebach
in: Rosemarie Zens, Hidden Patterns, Berlin 2011

Rosemarie Zens hat es sich wahrlich nicht leicht gemacht, als sie sich vornahm, bei ihren Spaziergängen durch Seoul den Photoapparat mitzunehmen. Seoul ist unter den geschundenen Städten dieser Welt – auch in Asien herrscht an ihnen kein Mangel – eine der am schlimmsten getroffenen. Dreimal ging die Feuerwalze des Korea-Krieges über die Stadt hinweg…